Alle Rechte/ All Copyrights by  Michael Hazod, 2000, letzte Änderungen/last Changes: Dez. 5, .2009

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B I O G R A P H I E

er Beginn meiner kompositorischen Tätigkeiten war geprägt durch das Ziel, “die Gitarrenliteratur zu erweitern“.

Durch die Begegnung mit dem Welser Komponisten Ernst L. Leitner wurde mir bewußt, in welchem Umfeld ich lebe, spiele und komponiere. Als Mitglied des Welser Bachchores wurden mir unter anderem Werke J.N. Davids, J. F. Doppelbauers, E. L. Leitners bekannt und in der Folge viele Werke namhafter O.Ö. Komponisten bis hin zu Bruckner.

Mittlerweile steht nicht mehr die Gitarre im Vordergrund, sondern die Verwirklichung bestimmter Ideen, Klangvorstellungen, Projekte.(Allein bei der Zusammenstellung von Konzertprogrammen steht immer die künstlerische Qualität im Vordergrund). Die ständige Suche nach „Neuem“ und dennoch „der Tradition verbunden sein“, prägen meine Kompositionen, die zwar vollständig notiert sind, aber einen großen Freiraum der Interpretation geben.

Beispielsweise verwende ich mehrmals österreichische Volkslieder, die solange „ gefiltert, auf das Wesentlichste reduziert werden, bis sie meinen Vorstellungen entsprechen und ich damit meine Ideen verwirklichen kann. Bei meinem  Orchesterwerk „Bilder für Orchester“ bildete ein Thema aus dem Finale von Bruckners IX. Symphonie die Arbeitsgrundlage. Gerne greife ich auf literarische Grundlagen zurück um einen programmatischen Hintergrund zu erhalten, wie etwa die „Kindersonate“, das instrumentale Requiem „Gespräche“ oder das Gitarrentrio „Wind trägt des Tanzes Taumel“ zeigen. Meine Musik bedarf keiner großen Beschreibungen, Ankündigungen oder weit ausholender Erklärungen. Sie ist Reflexion von Seelenzuständen, aber auch Reaktion, wie etwa „Sprachlos“ auf den Krieg im ehemaligen Jugoslawien.

Mit besten Grüssen, Ihr

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