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Beispielsweise
verwende ich mehrmals österreichische Volkslieder, die solange
„ gefiltert, auf das Wesentlichste reduziert werden, bis sie
meinen Vorstellungen entsprechen und ich damit meine Ideen
verwirklichen kann. Bei meinem Orchesterwerk „Bilder
für Orchester“ bildete ein Thema aus dem Finale von Bruckners
IX. Symphonie die Arbeitsgrundlage. Gerne greife ich auf literarische
Grundlagen zurück um einen programmatischen Hintergrund zu
erhalten, wie etwa die „Kindersonate“, das instrumentale Requiem
„Gespräche“ oder das Gitarrentrio „Wind trägt des Tanzes Taumel“
zeigen. Meine Musik bedarf keiner großen Beschreibungen, Ankündigungen
oder weit ausholender Erklärungen. Sie ist Reflexion von Seelenzuständen,
aber auch Reaktion, wie etwa „Sprachlos“
auf den Krieg im ehemaligen Jugoslawien.
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