IGNM-O.Ö./Linz

Projekte 2018

I 3 Kurzkonzerte

Die Geigerin und Komponistin Irene Kepl wird 3 Konzerte im Raum O.Ö. kuratieren.

Nach bewährtem Muster werden 3 kurze Konzertformate in Oberösterreich veranstaltet werden:

 

1 Guts’n’Faders: 15. April 2018 in der Galerie artemons/Helmonsödt

Margarethe Maierhofer-Lischka – Kontrabass, Peter Venus – Elektronik

Das Duo Guts’n’Faders – Margarethe Maierhofer-Lischka (Kontrabass) und Peter Venus (Elektronik) arbeitet seit 2013 zusammen. „Faders“ als Synonym für elektronische Klanginterfaces treffen auf „guts“ im Sinne von Darmsaiten, aufgeführt wird dabei sowohl Komponiertes als auch Improvisiertes. Die vermeintlichen Kontraste der beiden Instrumente lösen sich im gemeinsamen lustvoll-kreativen Umgang mit Raum und Klangveränderung auf. Statt eines „Solo plus Elektronik“ treten beide Instrumente in einen engen Dialog, der Kontrabass wird zum Synthesizer und zur Feedbackschleife, so wie die Elektronik den Charakter eines akustischen Instruments annehmen kann und als „Klangtheater“ gleichwertig neben die sichtbare Performance am Kontrabass tritt.
http://gutsnfaders.tumblr.com

2 Trio Now: KomA Ottensheim, Mai/Juni 2018:

improvisierte Musik mit Tanja Feichtmair – Saxophon, Uli Winter – Cello, Fredi Pröll – Schlagzeug

Lange eingespieltes Trio aus dem oberösterreichischen Ulrichsberg, in bester US-Free Jazz-Tradition, aber auch mit dem kontrolliertem Puls und der Klangästhetik der Improvisierten Musik europäischer Provenienz geht das Trio beharrlich seinen Weg und braucht keinen internationalen Vergleich scheuen. Das Spektrum von Stimmungen reicht von energischer Intensität und Expressivität bis zur lyrischen Entschleunigung.

http://www.vaservito.at/

3 U&I: Herbst 2018, Galerie artemons Helmonsödt

Konzepte zu Musik und Tanz mit Ursina Tossi – Choreografin und Tänzerin aus Hamburg & Irene Kepl – Violine

 

II Monntag 23. Juli 2018 Ursulinenkirche Linz – Salvatore Sciarrino „Vanitas“. In Zusammenarbeit mit Michael Oman und den Ursulinenkirchenkonzerten singen, spielen:

Anna Maria Pammer      – Sopran

Katharina Olivia Brand   –  Klavier

Verena Sennekamp      –  Violoncello

 

III zeit, aus der zeit Freitag 25. Mai, Kirche Vogelweide, Wels

Ausgangspunkt der musikalischen Übersetzung sind die zeit.schriften von Wolfgang Maria Reiter

IGNM-O.Ö./Linz veranstaltet im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen ein musikalisches Ereignis, eine Performance der besonderen Art, nämlich die musikalische Übersetzung der Zeit.Schriften von Wolfgang Reiter(http://www.wm-reiter.at).

Reiter, selbst Komponist, Schüler von Dallinger und Fürlinger, entschied sich seinen Schwerpunkt auf die bildende Kunst zu verlegen, sagt über Zeit.Schriften:

Die Zeit-Schriften präsentieren sich als Anhäufung von horizontal verlaufenden und vertikal sich ausbreitenden Schriftlinien, wobei sich der Sinn suggerierende Informationsträger in einem transkriptiven Prozess über die Handschrift, auch von musikalischen Parametern wie Agogik, Phrasierung und Dynamik geprägt, zur gestischen Zeichensprache entwickelt. Wiederholung, Variation, die den Bewegungsabläufen schnellen Schreibens innewohnenden Möglichkeiten der Transformation und das gleichzeitig zur Liniensetzung stattfindende Sprechen der Wörter ritualisieren den Arbeitsprozess, der situationsunabhängig in besonderer Weise Lebenszeit misst. Sowohl die bis auf eine Länge von mehreren Metern anwachsenden Schrift(linien)partituren auf Transparentpapier als auch die aus Schriftblättern entstandenen Faltobjekte widerspiegeln die Suche nach einer möglichst immateriellen Bildsprache.

Der seit 1998 als Ausgangsmaterial dienende Text  1. Petr. 5.8,9 – Abendgebet der Kirche nach dem Brevier – schreibt sich als Akt der Erinnerung, einem rhythmischen Duktus folgend, fort, bis ins Wesentliche-Unwesentliche:

Brüder, seid nüchtern und wachsam; denn euer Widersacher, der böse Feind, geht umher wie ein  

   brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. Widersteht ihm tapfer im Glauben! (1. Petr. 5, 8. 9.)

   Unsre Hilfe + kommt von dem Herrn.

In der Zeit von 19:00 – 22:00 Uhr des 28. 5. 2018 werden die Schriftbahnen in der Kirche Vogelweide in Wels zu sehen sein und durch folgende MusikerInnen ge-bespielt werden:

Norbert Trawöger – Flöten, Richard Eigner – Elektonik uns Schlagzeug, Wolfgang Fuchs – turntables, Judith Ramerstorfer – Bassklarinette und Gesang, Michael Hazod – Gitarre, Wolfgang Reiter wird weiter an einer Zeit.Schrift schreiben, die Geräusche werden elektronisch übertragen und so einen Beitrag zur Umsetzung der Partituren liefern. Die ZuhörerInnen werden die Kirche begehen, zuhören, sich außerhalb hinsetzen und sich stärken können, während im Raum die Musik nonstop gespielt wird, wobei nicht ständig alle 6 Beteiligten anwesend sein werden, sondern die Musik wird immer wieder konzentriert, gleitend, punktuell erhöht, alle musikalischen Parameter auslotend werden.

 

IV music unlimited festival Wels 10. -11. 11. 2018

1 Die IGNM-O.Ö./Linz wird ein Duo Konzert mit Agnes Hvizdalek und Susanna Gartmayr in Puchberg bei Wels in Kooperation mit dem 32. music unlimited festival Wels veranstalten. Das Konzert wird in der freien Samstag (10.11.2018)-oder Sonntag(11.11.2018) – Nachmittag Schiene stattfinden.

2 Ein 2. Konzert ist an gleichem Ort und Datum in Planung.

 

V LEICHT ÜBER LINZ 3. – 6. 12. 2018

Ensemble Schlagquartett Köln mit Dirk Rothbrust, Thomas Meixner, Achim Seyler und Boris Müller. http://www.schlagquartett.de

IGNM-O.Ö./Linz wird zum 8. mal im Rahmen des Festivals für Neue Musik Leicht Über an der ABPU ein Konzert veranstalten.

 

VI Offenes Projekt

Wie jedes Jahr reagieren wir spontan auf Angebote und veranstalten ein Projekt mit Neuester Musik:

1 Wahrscheinlich wird es ein Konzert geben mit Duo DYAS – Yova Serkova (Bayan) Andrej Serkov (Bayan) mit Werken von: Bruckner, Waldek, Sulzer, Mütter, Jungwirth und Herndler.

2 Weiters wird die IGNM-O.Ö./Linz wahrscheinlich in Zusammenarbeit und im Rahmen von Konzerten der Initiative imPavillon in Wels Herrengasse 8 ein Konzert veranstalten (Ostern oder um Weihnachten 2018).

 

IGNM-O.Ö./Linz

Weinheberstraße 5, c/o Elisabeth Selinger, 4020 Linz,

Michael Hazod (Vorstand): +43 699 104 254 54, ignm.presse@gmx.net

 

 

ENSEMBLE WELS – Projekt

Samstag, 27. 01. 2018, Minoritenkirche Wels 19:30h

KLANG_ZEICHEN_SETZEN

Eine Veranstaltung gegen Gewalt zum Holocaustgedenktag

Vortrag von Prof. Dr. Albert Lichtblau zum Thema Pogrom

y después? – Ballett von Michael Hazod Nach Romance de la Guardia Civil española von Federico G. Lorca

  • Dolma Jover Agulló (Alcoy-Alicante) – Tanz,
  • Daniel Hernández (Alicante) – Tanz + Choreographie

Orchester ENSEMBLE WELS: Eva Marschall Sopran, Sophie Wahlmüller – Viola, David Volkmer – Gitarre, Sebastian Hazod – Kontrabass, Markus Lindner – Percussion.

Franz-Josef Hauser – Dirigent

Michael Hazod – Komposition, Gesamtleitung

„… Als irgendwann 2015 wieder einmal die Meldung kam, dass die Terroristen von Boku Haram ein Dorf überfallen und alle Bewohner massakriert haben und zeitgleich ich von einer Neuübersetzung der Romanzen von Federico Garcia Lorca erfuhr, der in einer der Romanzen einen Pogrom an den Andalusischen Zigeunern in der Stadt Jerez de la Frontera in den 1930ern beschreibt, war die Idee, so einen Wahnsinn musikalisch darzustellen entstanden …“

Am 27. 01. 2018 wird ein Ausschnitt aus dem Ballett mit einer Dauer von etwa 40‘ gezeigt werden.

Veranstalter:

A capella chor wels

ENSEMBLE WELS

Magistrat Wels – Kulturinitiativen

Arbeiterkammer – Kultur

Antifa

Nein zu Gewalt und Rassismus

Nachdenken über Kompositionsvorhaben

Verschiedene Skizzen – wie lässt sich Morton Feldman, der Finalsatz von Gustav Mahlers IX. Symphonie und eigene Vorstellungen kombinieren?

Chorprojekte?

Musiktheaterprojekt?

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