IGNM-O.Ö./Linz

Projekte 2018

 

I   Kurzkonzert

Die Geigerin und Komponistin Irene Kepl kuratiert 3 Konzerte im Raum O.Ö.

Nach bewährtem Muster werden 3 kurze Konzertformate in Oberösterreich veranstaltet:

 

  1. September 2018, 11 Uhr Galerie artemons Helmonsödt

UA fluid dynamics – Variationen ist eine Komposition von Irene Kepl, die sich mittels Variation der Spielregeln an den Klangfarben der Formation abarbeitet. Die 4 Musizierenden sitzen rund um einen Tisch und lesen dasselbe Notenblatt, welches von 4 Perspektiven, jeweils 90Grad gedreht abzulesen ist. Nach bestimmten Codes musizieren sie Tonhöhen, Klangfarben und Dynamiken, die mal in Abhängigkeit zueinander, mal in autonomer Spielhaltung umzusetzen sind, Brüche und Dauern mutieren und entwickeln sich dabei entlang engmaschig-dichter Musiziermuster. Von Flüssigkeit inspiriert wird die Dynamik im Gesamtklang Streichquartett bewegt, sie vermengt sich fortlaufend neu und ergibt als Ganzes letztlich eine Variation an statisch-flüssigen Klang-Bildern.

Violet Spin goes contemporary

Violet Spin ist ein Streichquartett, das die Linzer Geigerin und Komponistin Irene Kepl als fixe Formation für Grenzgänge zwischen Jazz, Groove und Zeitgenössischem gründet hat. Kürzlich ist die Debüt CD mit eigener Musik beim Schweizer Label Unit records herausgekommen, weltweites Echo erscheint in Zeitschriften wie dem Concerto/D, freiStil/A, allaboutjazz/IT, Jazzwise/UK, avant music/USA und New York City Jazz Records/USA. Mit dem Pianisten Dwiki Dharmawan haben sie außerdem das Jazzfest Wien (DVD- Veröffentlichung) und Java Jazz Festival/IO bespielt, mit dem eigenen Programm konzertierten sie beim 12points Festival/SE, Orpheum Graz und ORF Radiokulturhaus Wien genauso, wie mit zeitgenössischer Musik von Irene Kepl im ORF Zentrum Linz und bei den Donaufestwochen Strudengau (UA “davor und dazwischen”).

 

VIOLET SP!N ist:

Fabian Jäger – Cello, Martina Bischof – Viola, Andreas Semlitsch – Violine,

Irene Kepl – Violine, Komposition

www.irenekepl.at; www.violetspin.com

 

 

II Monntag 23. Juli 2018 Ursulinenkirche Linz – Salvatore Sciarrino „Vanitas“. In Zusammenarbeit mit Michael Oman und den Ursulinenkirchenkonzerten singen, spielen:

Anna Maria Pammer      – Sopran

Katharina Olivia Brand   –  Klavier

Verena Sennekamp       –  Violoncello

 

 

III music unlimited festival Wels 10. -11. 11. 2018

 

Die IGNM-O.Ö./Linz wird 2 Duo-Konzerte in Puchberg bei Wels in Kooperation mit dem

  1. music unlimited festival Wels veranstalten. Die 2 Kurzkonzerte (ca. 40‘) sind in der freien Samstag (10.11.2018)-oder Sonntag(11.11.2018) – Nachmittag Schiene:

Susanna Gartmayer & Agnes Hvizdalek

Die 1975 in Wien geborenen Bassklarinettistin und Komponistin Susanna Gartmayer arbeitet in den Bereichen Experimentelle Rockmusik, Multi-idiomatische Improvisation, Zeitgenössische Musik und Multimedia Soundperformance.
Erste Improvisationen auf der Blockflöte machte sie mit drei Jahren. Es folgte ein Studium der Malerei und Druckgraphik an der Akademie der Bildenden Künste Wien, sowie Selbststudium und Privatunterricht in Saxophon, Bassklarinette und Komposition.
Seit 2004 tritt Susanna Gartmayer mit eigenen Projekten in Erscheinung, und ist außerdem  Mitglied in zahlreichen Ensembles für improvisierter und organisierter Musik (broken.heart.collector, The Vegetable Orchestra, Orchester 33 1/3, möström).
Ihr besonderes Interesse gilt den Klangmöglichkeiten der tiefen Klarinetten sowie der Theorie und Praxis gemeinschaftlicher Arbeitsprozesse in Bands und Kollektiven.

Die Vokalkünstlerin Agnes Hvizdalek entstammt der regen experimentellen Wiener Szene, und lebt und arbeitet teilweise in Oslo und Wien. Schon sehr früh hat sie Ihre Liebe zur neuen Musik entdeckt und war dabei immer begeistert von den Möglichkeiten der menschlichen Stimme, die Sie äußerst spannend auf abstrakte Art und Weise einsetzt. Ihre Erfolge und Engagements auf nationaler wie internatiolaler Ebene bestätigen Ihren Ruf als Innovatorin im Bereich der vokalen Künste. Dabei ist Sie noch immer darauf bedacht, ihren Horizont zu erweitern und neues zu entdecken.
Agnes Hvizdalek arbeitet viel in multidisziplinären Kontexten, im Bereich der visuellen Kunst, Performance, Tanz, Theater, Film und Literatur.

2 Anna Webber & Elias Stemeseder

Der 1990 geborene Pianist Elias Stemeseder kommt ursprünglich aus Salzburg, und studierte bereits als 15jähriger an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Er setzte seine Ausbildung in Berlin fort, lebt aber seit 2015 hauptsächlich in New York. Seine Zusammenarbeit mit Anna Webber begann bereits im Jahr 2012. Er ist Mitglied im Trio von Jim Black (mit Thomas Morgan). Außerdem spielte er in John Zorns Formation „Bagatelles“, im Greg Cohen Quintet und im Quintett von Robert Landfermann. Heuer entstand eine Zusammenarbeit mit Nels Cline und Jim Black, außerdem spielte er im Joe McPhee Quartet mit Ken Filiano und Raf Vertessen.

Die kanadische Saxophonistin Anna Webber, die seit 2008 in New York lebt, ist eine der aufstrebenden Vertreterinnen der kreativen New Yorker Jazz- und Improvisationsszene. Die 1984 geborene Musikerin lernte als Kind Cello, Flöte und Klavier. Erst auf der Highschool entdeckte Sie Ihre Liebe zum Tenorsaxophon. Sie studierte an der Manhattan School of Music unter George Garzone und Jason Moran. Seit 2009 ist sie in Projekte involviert, die auch dokumentiert und aufgenommen sind. Bereits 2010 enstand ihr Debütalbum.  Von 2011 bis 2012 studierte Anna Webber in Berlin und spezialisierte sich auf perkussive Instrumente bzw. das Komponieren für Schlagwerke.
Sie ist mittlerweile in der New Yorker Szene etabliert, spielt mit Leuten wie Dave Douglas, Ben Street, Tony Malaby, Jason Moran, Hank Roberts, Simon Nabatov, Ohad Talmor und Jen Shyu.
Mit Matt Mitchell und John Hollenbeck betreibt Sie das „Simple Trio“. Für 2018 kündigte Anna Webber ihr neues Septett an, dem Jeremy Viner, Jacob Garchik, Chris Hoffman, Matt Mitchell, Chris Tordini und Ches Smith angehören werden.

www.waschaecht.at/music-unlimited

 

 

IV  LEICHT ÜBER LINZ 3. – 6. 12. 2018

Ensemble  Schlagquartett Köln mit Dirk Rothbrust, Thomas Meixner, Achim Seyler und Boris Müller. http://www.schlagquartett.de

IGNM-O.Ö./Linz wird zum 8. mal im Rahmen des Festivals für Neue Musik Leicht Über an der ABPU ein Konzert veranstalten.

 

Unter Nachdenken über Kompositionsvorhaben

Eine neue Komposition ist fertig: LINIE-FLÄCHE-BOGEN für Horn F + Tenorposaune, UA bei den 3 tägigen pre Konzerten zum Internationalen Brucknerfest Linz an öffentlichen Plätzen in Linz. Es spielen Michael Scharfetter – Horn F und Lukas Lehner – Tenorposaune.

Ein weiteres Stück für Bayan und Violoncello, welches Sinopia, das sind Rötelvorzeichnungen für Fresken, zum Inhalt hat, ist in Arbeit.

 

IGNM-O.Ö./Linz, Weinheberstraße 5, c/o Elisabeth Selinger, 4020 Linz

Michael Hazod (Vorstand): +43 699 104 254 54, ignm.presse@gmx.net, m.hazod@aon.at

 

 

ENSEMBLE WELS – Projekt

Samstag, 27. 01. 2018, Minoritenkirche Wels 19:30h

KLANG_ZEICHEN_SETZEN

Eine Veranstaltung gegen Gewalt zum Holocaustgedenktag

Vortrag von Prof. Dr. Albert Lichtblau zum Thema Pogrom

y después? – Ballett von Michael Hazod Nach Romance de la Guardia Civil española von Federico G. Lorca

  • Dolma Jover Agulló (Alcoy-Alicante) – Tanz,
  • Daniel Hernández (Alicante) – Tanz + Choreographie

Orchester ENSEMBLE WELS: Eva Marschall Sopran, Sophie Wahlmüller – Viola, David Volkmer – Gitarre, Sebastian Hazod – Kontrabass, Markus Lindner – Percussion.

Franz-Josef Hauser – Dirigent

Michael Hazod – Komposition, Gesamtleitung

„… Als irgendwann 2015 wieder einmal die Meldung kam, dass die Terroristen von Boku Haram ein Dorf überfallen und alle Bewohner massakriert haben und zeitgleich ich von einer Neuübersetzung der Romanzen von Federico Garcia Lorca erfuhr, der in einer der Romanzen einen Pogrom an den Andalusischen Zigeunern in der Stadt Jerez de la Frontera in den 1930ern beschreibt, war die Idee, so einen Wahnsinn musikalisch darzustellen entstanden …“

Am 27. 01. 2018 wird ein Ausschnitt aus dem Ballett mit einer Dauer von etwa 40‘ gezeigt werden.

Veranstalter:

A capella chor wels

ENSEMBLE WELS

Magistrat Wels – Kulturinitiativen

Arbeiterkammer – Kultur

Antifa

Nein zu Gewalt und Rassismus

Nachdenken über Kompositionsvorhaben

Verschiedene Skizzen – wie lässt sich Morton Feldman, der Finalsatz von Gustav Mahlers IX. Symphonie und eigene Vorstellungen kombinieren?

Chorprojekte?

Musiktheaterprojekt?